Paerchen-Verzweiflung

Angst fotografiert zu werden?

Hast du Fotoangst? Fühlst du dich unsicher vor der Kamera?
Damit bist du nicht allein! Vielen Menschen geht es so und ja auch mir ging es noch vor einigen Jahren so. Man kann es kaum glauben. Und das als Fotografin! Aber während meiner Ausbildung zur Fotodesignerin und auch noch lange danach, habe ich es gehasst vor der Kamera zu stehen. Und da musste ich nicht mal gut aussehen, sondern nur als Lichtmodel zur Einrichtung des Fotosets herhalten. Ich wusste nicht, was ich machen soll, wie ich gucken soll, wohin mit meinen Armen. Ich habe erwartet, dass es jeden Moment wehtun muss. Sicher sehe ich wieder blöd aus oder gucke komisch aus der Wäsche. Und ausgerechnet heute habe ich auch noch einen Pickel. Am liebsten wollte ich mich verstecken. Und zwar nicht nur vor dem Fotografen, sondern vor mir selbst. Ich vertraute ihm nicht und mir noch viel weniger. Genau da, lag das Problem. Ich hatte einfach 0 Selbstvertrauen, zweifelte an mir und meiner Liebenswürdigkeit und jeder Schritt und alles was ich machte oder sagte, waren mir peinlich. Ja so war das mal. Wann genau die Wendung kam, weiss ich nicht mehr. Aber ich weiss, dass jetzt alles anders ist. Das kam nicht auf einmal über Nacht. Das war ein langer Prozess. Einer, in dem das Thema „Selbstliebe“ eine grosse Rolle spielte. Wie in so vielen Bereichen des Lebens. Über die Jahre habe ich herausgefunden wer ich bin und das es ok ist, genau die jenige zu sein. Ich habe gelernt mich selbst zu respektieren, mit allen Ecken und Kanten. Und damit verflog Stück für Stück auch die Fotoangst. Heute kann ich selbstbewusst in eine Kamera blicken und habe auch noch Spass dabei. Weil ich mich so mag, wie ich bin. Meistens jedenfalls. 😉 Und wenn ich das als wirklich riesengrosser Schisshase geschafft habe, packst du das erst recht! Willst du wissen wie? Ich verrate es dir!

Umschlungen-Naehe

11 TIPPS FÜR DICH, WIE DU DEINE FOTOANGST VERGISST:

1. Kümmere dich um dich bzw. euch und nicht um mich! In diesem Moment darfst du mich wirklich gerne ignorieren. Ich werde dir nicht böse sein! 😉  Beschäftigt euch miteinander. Geniesst euch und das „Paar sein“. Wie sonst auch. Wie das geht, liest du hier!

2. Schaue nicht in die Kamera und verfolge nicht was ich mache, wo ich hingehe und auch nicht hinter welchem Baum ich gerade verschwunden bin. Bleibe ganz bei euch. Vertrau mir. Ich suche mir meine Perspektive.

3. Konzentriere dich auf das WAS und nicht auf das WIE. Mach dir keine Gedanken darüber, ob und wie du posieren und was du als nächstes tun könntest. Die authentischen Momente entstehen beim „sein“.

Collage-Paerchen-er-sie

4. Frag dich nicht, ob du schön genug bist! Du stehst hier zusammen mit deinem leidenschaftlich Verbündeten. Er oder sie liebt dich wie du bist und wird dich heiraten! Und mich, musst du nicht beeindrucken. 😉

5. Denk an etwas Schönes. Mal dir den nächsten Urlaub oder die Erfüllung deines sehnlichsten Wunsches in den schillerndsten Farben aus oder versetz dich zurück an euer erstes Date. So kommt das Strahlen von ganz allein in dein Gesicht! 😉

5. Denk an etwas Schönes. Mal dir den nächsten Urlaub oder die Erfüllung deines sehnlichsten Wunsches in den schillerndsten Farben aus oder versetz dich zurück an euer erstes Date. So kommt das Strahlen von ganz allein in dein Gesicht! 😉

Black-white-couple
Umarmung-Liebe-Emotion

6. Täusche nicht vor, was du nicht bist. Lass raus, was dich gerade bewegt. Es ist ok, wenn du aufgeregt bist. Das ist nicht schlimm und du darfst das kommunizieren.

7. Sieh mich als deinen Verbündeten und vertrau mir. Ich werde dich/ euch nach bestem Wissen und Gewissen fotografieren und die schönsten, authentischsten und vorteilhaftesten Bilder von euch aussuchen.

8. Lasst zu, dass ich eine Verbindung zu euch aufbauen und euch kennenlernen darf. Zum Beispiel frage ich meine Paare während des Shootings gerne wie sie sich kennengelernt haben oder was sie am anderen besonders mögen. Entweder entwickelt sich ein Gespräch zwischen ihnen oder einer erzählt und der andere hört ganz fasziniert mit funkelnden Augen und einem fetten Grinsen im Gesicht zu. So verschiebt sich der Fokus der Situation und tadaaa…es könnten keine authentischeren Bilder von euch entstehen.

Lachen-ausgelassen

9. Freue dich auf das Ergebnis, denn Vorfreude ist doch die schönste Freude! Denk an eure Bilder, die intensive Momente, echte Emotionen und spürbare Intimität zum Ausdruck bringen und für immer festhalten werden. Überlass den Rest mir. 😉

10. Sag mir, wenn du dich mit etwas unwohl fühlst oder etwas nicht machen möchtest. Du darfst das! Ich möchte, dass du mir vertraust. Ich werde dir garantiert nicht böse sein.

11. Und das Wichtigste: Sei gnädig mit dir selbst. Erlaube dir, dich zunächst unwohl zu fühlen und dich langsam heran zu tasten. Das ist ok! Du wirst merken, dass du dich mit der Zeit wohler fühlst. Schon nach dem Kennenlernshooting wirst du viel sicherer sein und dich schliesslich auf dein Brautpaarshooting am Hochzeitstag freuen. Glaube mir. Ich habe schon Paare erlebt, die dann gar nicht genug bekommen konnten. 😉

HAST DU JETZT AUCH LUST BEKOMMEN, DICH DEINER FOTOANGST ZU STELLEN? GERNE UNTERSTÜTZE ICH DICH DABEI!

Mehr Infos und Buchung hier!

Haben dir diese Tipps geholfen? Was ist es, wovor du beim fotografiert werden am meisten Angst hast? Was verunsichert dich? Oder konntest du deine Fotoangst schon überwinden? Was hat dir geholfen? Teile deine Gedanken und Tipps mit uns in den Kommentaren. 

Kennenlernshooting mit: Julia & Dominic

Soundtrack: Lachen

Stimmung: fröhlich

Location: Wohnung von Julia & Dominic

Fotografie: Lene W Photography

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